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Scheinwerfer testen – wenn die Tage trüber werden

Der Beginn der kalten Jahreszeit stellt Autofahrer vor neue Herausforderungen. Jetzt sorgen schlechte Sichtverhältnisse und rutschige Straßen jedes Jahr für steigende Unfallzahlen. Unser Special hat einige Tipps, wie man gut und sicher durch den Herbst und Winter kommt: Es geht darum, sehen und gesehen zu werden, um komfortable Standheizungen, die Wahl der richtigen Reifen und den Schutz gegen Schäden durch Wildunfälle.

Gute Sichtbarkeit ist alles

Das A und O in der dunklen Jahreszeit ist es, gut gesehen zu werden. Wer beim Autofahren in der dunklen Jahreszeit immer den optimalen Durchblick bewahren will, sollte im Oktober beispielsweise am jährlichen „Licht-Test“ in den Kfz-Meisterbetrieben teilnehmen. Denn bei jedem dritten Pkw funktioniert das Licht nicht richtig. Scheinwerfer und Leuchten sollten daher regelmäßig überprüft werden. Dieser Check ist kostenlos. Bezahlen muss der Autofahrer benötigtes Material, etwa neue Leuchtmittel, oder umfangreichere Einstellungsarbeiten. Kontrolliert wird dabei alles, was für die Sicherheit an trüben Tagen wichtig ist. Anhand einer Checkliste untersucht der Kfz-Mechatroniker Front- und Heckbeleuchtung. Dazu gehören Fern- und Abblendlicht, Nebelscheinwerfer, Park- und Begrenzungsleuchten, Blinker, das Bremslicht und die Nebelschlussleuchte. Auch der Zustand von Reflektoren und Glaslinsen sowie der Heckleuchten kommt unter die Lupe. Unter www.licht-test.de gibt es mehr Informationen und Adressen von teilnehmenden Kfz-Meisterbetrieben.

Standheizungen für die kalte Jahreszeit

Den Schnee vom Auto kehren, die Scheiben frei kratzen und dann mit klammen Händen den Zündschlüssel ins Schloss fingern: Vielen Autofahrern graut es schon jetzt vor dem Winter und dem unangenehmen Morgenritual vor der Fahrt mit dem Auto. „Mit einer Standheizung kann man dem Winter viel von seinem Schrecken nehmen und sich Ärger und Zeit sparen“, rät Martin Blömer, Kfz-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Für Kurzstreckenfahrer war dieser Komfort aber bisher problematisch. Denn Standheizungen brauchen Strom – umso mehr, je länger ihre Aufheizzeit ist. Während der Fahrzeit muss die Lichtmaschine dann die Autobatterie wieder aufladen. Dank eines cleveren Energiemanagements schaffen es Standheizungen wie die „Hydronic 2 Comfort“ von Eberspächer aber, die Scheiben in der Regel bereits nach circa zehn Minuten eisfrei zu bekommen und den Innenraum auf angenehme Starttemperaturen zu bringen. Dadurch bekommt die Autobatterie auch auf kurzen Strecken wieder genügend Energie, ganz nebenbei gehen auch Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß des Fahrzeugs zurück.

Ein Reifen für alle Jahreszeiten?

Zweimal im Jahr zur Werkstatt fahren oder selbst Hand anlegen, um jeweils Sommer- und Winterreifen zu tauschen: Manchen Autofahrern erscheint dieser Aufwand zu hoch – erst recht wenn sie im Flachland mit meist frost- und schneearmen Wintern leben. Eine Alternative könnten Ganzjahresreifen sein, denn der saisonale Reifenwechsel wird damit überflüssig. Eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung der Allwetter-Spezialisten im Winter: Die Ganzjahrespneus müssen die M+S-Kennung und das Schneeflockensymbol tragen, um aus rechtlicher Sicht bei allen Wetterbedingungen genutzt werden zu dürfen. „Allwetterreifen mit der entsprechenden Kennzeichnung sind wintertauglich und rechtlich zulässig. Ebenso sind diese Reifenmodelle auch in der warmen Jahreszeit nutzbar“, sagt Thierry Delesalle von ReifenDirekt.de. Wer hauptsächlich in schneearmen Regionen mit einem eher milden Winter unterwegs sei, könne Allwetterreifen durchaus in Betracht ziehen. Wer sein Fahrzeug intensiv nutze und auch im Mittelgebirge oder gar in Wintersportregionen bewege, seit eher mit den Spezialisten gut bedient, empfiehlt Delesalle weiter: „In Sachen Grip, Fahrsicherheit, Fahrkomfort, aber auch Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch sind die Reifen, die jeweils speziell für den Sommer- oder den Winterbetrieb entwickelt wurden, vielfach die optimale Wahl.“

Achtung Wildwechsel

Im Herbst ist die Gefahr von durch Wildwechsel verursachte Unfälle besonders groß: Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, sind Wildtiere vermehrt auch während des Berufsverkehrs auf Futtersuche unterwegs. Für diejenigen, die häufig auf dem Land und in der Nähe von Waldstücken unterwegs sind, kann sich ein zusätzlicher Schutz gegen Schäden durch Wildunfälle lohnen. Das Modul „KaskoTierschaden“ der Volkswagen AutoVersicherung beispielsweise deckt in Verbindung mit der Kaskoversicherung eine Vielzahl möglicher Tierschäden ab. Während die Kaskoversicherung die Folgeschäden bei einem Zusammenstoß mit Haarwild wie Wildschweinen oder Rehen übernimmt, sichert dieses Modul zusätzlich Schäden ab, die durch einen Zusammenstoß mit Nutztieren, Federwild oder jeglicher Art von Haustieren entstehen. Und weil nicht nur Marder, sondern auch andere Tiere Schäden in der Elektronik verursachen können, sind Folgeschäden durch Tierbisse bis 3.000 Euro abgesichert. Die Kosten für Folgeschäden nach einem Kurzschluss, die nicht auf Tierbisse zurückzuführen sind, werden ebenfalls bis 3.000 Euro übernommen.

Quelle: djd, Foto: © djd/ProMotor

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