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Gute Personalführung, der Schlüssel zum Erfolg

Unter Personalführung versteht man die zielorientierte Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ein Unternehmen. Sie sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Ihre Qualifikation, Kompetenz und Motivation werden damit zum erfolgskritischen Faktor. Nur zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten gute Arbeit. Dies stellt alle Führungskräfte vor eine große Herausforderung. Mit Blick auf Fachkräfteengpässe und abnehmende Bewerberzahlen wird es immer wichtiger, die Interessen der Belegschaft zu berücksichtigen und sie so langfristig an den Arbeitgeber zu binden. Umfragen zeigen, dass ein kollegiales Umfeld und ein erfüllender Job mehr motivieren als ein angemessenes Gehalt.

Die drei wesentlichen Führungsstile im Überblick

  1. Der autoritäre Führungsstil

Der autoritäre Führungsstil folgt klaren Regeln. Mitarbeiter haben nur sehr wenige freie Entfaltungsräume und werden nicht in Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Es gibt eine straffe Hierarchie und Ordnung, nach der sich jeder zu richten hat. Fehlern folgt oft Bestrafung.

Die Vorteile eines autoritären Führungsstils sind kurze Entscheidungswege, eine gute Übersichtlichkeit der Kompetenzen und Kontrolle. Allerdings lässt er auch keinen Spielraum für Kreativität und eigenständige Arbeitsweise und schränkt zudem die persönliche Freiheit ein.

  1. Der kooperative Führungsstil

Hierbei wird der Mitarbeiter in das Geschehen mit einbezogen. Führungskraft und Mitarbeiter arbeiten eng zusammen und entwickeln gemeinsam neue Ideen und Projekte. Die Kreativität und Selbstständigkeit jedes einzelnen wird unterstützt und gefördert und bei Fehlern wird in der Regel nicht bestraft, sondern geholfen. Durch die Aufteilung von Aufgaben und Verantwortung wird der Vorgesetzte entlastet.

Dieser Führungsstil führt jedoch oft dazu, dass Entscheidungsprozesse verlangsamt bzw. verzögert werden, da mehrere Hierarchien informiert werden müssen. Auch die Konkurrenz der Mitarbeiter untereinander kann zu Problemen führen.

  1. Der Laissez-Faire Führungsstil

Der Laissez-faire-Führungsstil lässt den Mitarbeitern viele Freiheiten. Sie bestimmen komplett selbst über ihre Arbeit und die dazugehörige Organisation. Der Vorgesetzte mischt sich in das alltägliche Geschehen kaum ein und gibt im Prinzip keine Vorgaben. Informationen fließen mehr oder weniger zufällig.

Dieser Führungsstil wird hauptsächlich bei Menschen angewandt, die kreativ tätig sind. Er fördert die eigene Individualität und lässt viel Spielraum für persönliche Entfaltung. Eigenständiges Arbeiten, Organisationstalent und Disziplin sind hier erforderlich, um am Ende erfolgreich zu sein.

Und das kann auch der Nachteil daran sein. Fehlt die nötige Eigendisziplin sind am Ende keine Ergebnisse sichtbar. Außerdem kann es durch die eigenverantwortliche Arbeitsweise zu Durcheinander und Kompetenzgerangel unter den Mitarbeitern kommen.

Welcher Führungsstil ist der richtige?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Unterschiedliche Situationen und Mitarbeiter erfordern unterschiedliche Maßnahmen. Nicht jeder kann mit zu viel Freiheiten umgehen. Mancher braucht klare Strukturen und Anweisungen. Die Kunst der erfolgreichen Personalführung liegt also darin, das genaue Mittelmaß zu finden und die zuvor erwähnten Führungsstile ideal zu kombinieren. Jeder Mitarbeiter sollte nach seinen individuellen Bedürfnissen und Talenten gezielt gefördert und unterstützt werden. Dass dies nicht einfach ist, steht außer Frage. Gute Führung erfordert ein hohes Maß an Sozialkompetenz und Erfahrung und nicht allen wird diese Gabe in die Wiege gelegt. Daher sollte sich jeder, der Führungsaufgaben übernimmt auch dahingehend schulen lassen. Denn nur motivierte und zufriedene Mitarbeiter bringen den gewünschten Erfolg.

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5 Kommentare

  1. Es ist schwer zu sagen, wie man das Unternehmen führen sollte. Ich persönlich bei meinen Kleinunternehmen habe den kooperativen Führungsstil ausgewählt und schon von Jahren in die Tat umgesetzt.
    Der Anzeige Nachteil davon ist, dass die Angestellten schnell vergessen können, wer der Boss ist. Ansonsten in der Dienstleistung funktioniert es ganz gut.

  2. Der kooperative Führungsstil ist für mich eindeutig das beste Führungsstiel.

  3. Kann mich meinem Vorredner da nur anschließen.
    Es ist echt nicht einfach die korrekte oder für das Unternehmen beste Unternehmensführung herauszufinden.
    Habe selbst 2 Unternehmen mit ca. 10 Angestellten.
    Bezieht man die Mitarbeiter zu sehr ein, kann das schnell auch nach hinten los gehen.
    Oft stellen sich die Mitarbeiter mit den Geschäftsführer gleich.

    Grüße Marc

  4. Es muss immer noch einen geben, der die Zügel fest in der Hand hält. Zu flache Hierarchien halte ich auch in der heutigen Zeit für keine gute Idee.

  5. Man kann es glaube ich auf eine ganz einfache Formel bringen. Je höher das Bildungsniveau ist, umso mehr kann man die Zügel loslassen und Zielvorgaben vereinbaren, die erreicht werden müssen. Das funktioniert in aller Regel weder bei Supermarktverkäuferinnen noch beim einfachen Handwerker

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